Bedauerlicher Todesfall auf dem Willy-Brandt-Platz

Gestern verstarben plötzlich und unerwartet 2 Brüder auf dem Willy-Brandt-Platz.

Sie wurden in feierlichem Ereignis direkt vor Ort beigesetzt. Hier ein Foto vom Grab:

(Falls der Link nicht funktioniert, bitte einfach oben in die Adresszeile einfügen.)

Wir sind alle tief betroffen.

Es verstarben Herr von und zu Erbarmungslos Kapitalismus, sowie sein Bruder Herr Graf von Profitgier.

Trauerbekundungen kann ich direkt an die Hinterbielbenen, die Familie Dominanz und Unterdrückung, sowie den treuen Vasallen Mordlust, Heuchelspund und die Vettern Kriegslust und Ignoranz weiterleiten.

Diese fürchten nun ebenfalls um ihr Leben. Ärzte sind sich jedoch einig, dass diese eine gewisse Überlebenschance haben, da sie ja auch viel älter sind und im wesentlichen ihre Nahrung auch in anderen Systemen finden können.

Von Freudenbekundugnen bitte ich ab zu sehen, da diese gegen die guten Sitten verstoßen!

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Nachhaltige Revolution

Nachhaltige Revolution

Manchmal gelingen Revolutionen. Aber eigentlich beginnt die Revolution oft erst nach der Revolution, denn das Bewusstsein der Menschen zu ändern ist oft eine Aufgabe von Jahrhunderten.

Eine bestimmte Bewusstseinslage hat das vorherige System ermöglicht und am Leben erhalten und ändert sich das Bewusstsein nicht, besteht die Gefahr, dass eben jene Strukturen die abgeschafft wurden, in etwas veränderter Form wieder entstehen.

Um es konkret zu machen: Daran dass es böswillige Menschen gibt, können wir vermutlich nichts ändern, denn die hören uns ja auch nicht zu und sehen gar keine Notwendigkeit, etwas zu ändern.

Aber da wo es Unterdrücker gibt stehen auf der anderen Seite immer Menschen, die bereit sind, sich unterdrücken und ausbeuten zu lassen.

Die Menschen die eigentlich gutwillig sind (zu denen ich mich auch zähle) sind diejenigen, die zum ändern, um die Erde zu retten und das Leben zu retten, bereit sind.

Wenn es uns gelingt eine Lebensphilosophie zu entwickeln, die Mensch lehrt sich nicht benutzen zu lassen. Sich nicht auf zu geben. Sich selbst und ihre Bedürfnisse und Wünsche ernst zu nehmen. Dann haben wir eine nachhaltige Revolution geschafft, die nicht so leicht von innen wieder zerstört werden kann.

Kalypso?

Ich habe diesen Prosatexz von den Kommentaren (die ich sel ber zu: „über mich“ geschrieben habe) verschoben in Prosatexte. Das passt besser.


Geschrieben am 24.11.2010 um 11:32 pm

Nun ist Kalypso doch etwas ganz anderes, ganz andere geworden als ich dachte.
Und mein Zuhause ist es auch nicht….

Oh Kalypso,
weißt du auch, wie sehr ich dich liebe?

Weißt du auch,
dass es tatsächlich du bist,
in all deiner Fülle,

Oh raue stachelige Insel,
mit sanfte Buchten am Meeresufer.
Von grünen Büschen
karg überwachsen,
auch Nester bunter Blumen,
hier und da.
Vögel fliegen von Fels zu Fels und
schreien rauh, süß, melancholisch,
sehnsuchtsvoll.

Das Gekrächze der Rabenkrähen dringt durch die Nacht
und erinnert mich an dich.

Oh Kalypso,
auch wenn ich begriffen habe,
dass weder du noch ich,
ganz Insel sind.

Das weder du noch ich,
von innen ganz frei sind,
vom Patriarchat,

So bist du dennoch meine
dicke grüne Insel
im brandenden Meer


Geschrieben am 25.02.2011 um 2:49 am

Zerrissen mein Hemd,
blutig meine Haut,
ach wie unwirtlich bist du,

nimmer mehr Kalypso
schmeißt mich von der Klippe,

gefährlich nun,
dass ich in der Brandung nicht an dir
zerschelle,

wie sehne ich mich,
nach der offenen See.

Wie war es so schön
zu rudern,
immer das Bild
einer ganz anderen
vor Augen

Kann ich dich nicht erblicken,
am Horizont gar,
ohne Hoffnung zwar,
aber doch so süß
es war.

Circe!


Geschrieben am 05.05.2011 um 6:19 pm

Nun bin ich auf dem offenen Meer,
und sehne mich zurück,
wie unwirtlich es
auch war.

Keine Circe erscheint am Horizont,
mich aus Liebesnot,
zu retten,

Oh werden die Wellen gar,
mich an den Strand zurück spülen,
und begrüßt du mich dann
mit einem Kuß,
wie immer?

Jetzt ist es dein Bild gar,
das am Horizont erscheint.

Vielleicht hast du das gewollt,
die einzige zu sein,
selbst in meiner Fantasie…

Dein dickes Gesicht,
ach wäre es noch einmal
so nah,
dass ich es küssen könnte.

Ach dein Geruch,
keine riecht wie du.

Oh die du Kalypso warst.



Geschrieben am 22.10.2011 um 22.25:


Im Sommer,

ich schipperte auf deine Insel zu,

voller Hoffnung

dass alles wieder so sei,

wie es war,

am Anfang


Was sah ich?

Die Insel geschmückt

ein Fest,

Girlanden aus grünen Zweigen und Blättern

schmückten die Hütte,

ein Liebesnest.


Es schwebte das Bild einer Frau

von ferne kam sie her

Prominenz und Namen

für sie war alles geschmückt.

Geladen die Gäste.


Was blieb für mich?

Ein Bedauern?

Ich schippere weiter im Meer.

Halte mein Segel hoch

und lasse mich vom Winde verwehn.


Wohin?

Ich weiß es nicht.

Aber ich segel.

 

Geschrieben am 22.9.12:

Müdes des segelns,
die Segel zerfetzt im Wind
strande ich zu guter Letzt

Auf meiner eigenen Insel!
Ach dass es dich noch gibt!

Wie sanft meine Strände
wie süß meine Klippen,
mit Rabenkrähen,
die sehnsüchtig krächsen.

Und die Katze,
die göttliche,
die hatte ich ja fast vergessen.

Neben dem Weiher,
wo der bunte Vogel lebt.
Wie ein Storch,
aber das Gefieder schillernd
in allen Farben des Regenbogens.

In der Mitte auf einem Felsen,
der halb fertige Tempel.
Auf jedem Stein der Name einer anderen Göttin.
Isis, Ieva, Medusa, Skade, und viele mehr.
Auf dem Altar eine Kerze brennt.

Wer hat sie an gezündet?

Und der Garten mit Kräutern,
von jeder lieben Freundin eins.
Ach sie wachsen noch

Die Nase im Wind stehe ich da
und schaue.

Unglaubliches.
Da bist ja du!
Kalypso,
und kämpfst mit der Strömung
verwundet bist du
ganz zerkratzt,
immer wieder zurück geworfen aufs Meer.

Wie lange schon,
versuchst du an meinem Strand zu landen?
Wie konnte ich vergessen,
dass auch in mir
eine Göttin schlummert.

Ich stoppe die Strömung,
kehre sie um

Willkommen Kalypso,
Oh Göttin,
wir versinken
in einer Umarmung
Heimat mein!

Meine Traumfrau

Traumfrau

Dieser Platz ist rein und weiß wie Schnee.

Anstatt aufzuzählen,
Eigenschaften
von Frauen die ich mal geliebt habe,
das revolutionäre Feuer von Z. und S.,
die runde Fülle und kindliche Verantwortungslosigkeit von X.,

ist hier nichts.
Leer.

Hörst du die Schneeeule rufen?

Es ist Kalt an der Oberfläche.
Nur tief in der Erde
brennt ein Feuer,
von vergangenem Glück
und vergehendem Abschiedsschmerz.

Meine neue Liebe,
wie wird sie sein?

Wird sie aus dem Boden schießen
und schnell auf blühen
wie ein Schneeglöckchen oder eine Osterblume?

Oder keimt sie langsam,
grünt bedächtig,
wie eine Rose?
Um dann wenn es warm ist,
zu knospen, zu entfalten
und zu blühen bis tief in den Herbst?

Wir werden sehen.
Derweil scheint die Mondin auf Schneehügel
und weckt Sehnsucht.